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Ein Stück Walliser Baukultur mit grossem Potenzial: Auf einem Sockel aus Naturstein erhebt sich ein Blockbau aus sonnengebranntem Lärchenholz, geschützt von einem neuen Steinplattendach. Der Stall ist ein typischer Zeitzeuge des bäuerlichen Lebens in der Rarnerchumma und bewahrt seinen ursprünglichen Charakter bis ins Detail, von den massiven Eckverbindungen bis zu den alten Holztüren.
Das neue Dach schützt die Bausubstanz bereits heute und bildet die ideale Grundlage für eine neue Nutzung. Der Stall liegt in der Bauzone und kann unter Einhaltung der Bauvorschriften zu einem Wohnstadel umgebaut werden. So entsteht ein charmantes Rückzugsrefugium, ein Ferienhäuschen oder ein Atelier mit Blick ins Rhonetal, mitten in einem der schönsten historischen Weiler des Oberwallis.
Eine seltene Gelegenheit für Liebhaber authentischer Walliser Architektur, die mit Sinn für Tradition etwas Eigenes schaffen möchten.
Der Stall steht am südlichen Rand der Rarnerchumma, einem Weiler hoch über Raron auf rund 900 m ü. M., der zu den Ortsbildern von nationaler Bedeutung zählt. Umgeben von traditionellen Walliser Häusern, Trockenmauern und Gärten liegt er direkt an einem Fussweg und geniesst einen freien Blick über das Rhonetal bis zu den Gipfeln der gegenüberliegenden Talseite. Die Lage ist sonnig und ruhig, die Zufahrtsstrasse zum Weiler wird auch im Winter geräumt.
Raron ist ein lebendiges Dorf im Oberwallis mit viel Geschichte. Über dem Dorfkern thronen Burg und Kirche, wo auch Rainer Maria Rilke seine letzte Ruhestätte gefunden hat.
Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Restaurants decken den Alltag ab. Visp mit Arbeitsplätzen und Bahnknoten ist in rund zehn Fahrminuten erreichbar, und seit Ende 2025 ist Raron direkt an die A9 angeschlossen.
Gebäude: Stall in Blockbauweise auf Natursteinsockel, Dach neu (Steinplatten, mit Dachrinnen und Schneefanghaken).
Zone: Dorfzone (2. Erschliessungsetappe), Lärmempfindlichkeitsstufe II. Überlagert durch ein Landschaftsschutzgebiet von nationaler Bedeutung (KLN 3.54) und eine archäologische Zone. Der Weiler ist als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft (ISOS). Ein Umbau zu einem Wohnstadel ist unter Einhaltung der Bauvorschriften möglich und mit der Gemeinde und den zuständigen kantonalen Stellen abzustimmen.